Pferdehaftpflicht

1. Juli 2010

Eine Pferdehaftpflicht ist immens wichtig für jeden der ein Pferd besitzt. Der Inhaber des Tieres haftet für Schäden, die es verursacht. Gerade Pferde, die Fluchttiere sind, bergen ein erhöhtes Schadensrisiko. Diese Dinge sind bei einem Pferd weder berechen- noch vorhersehbar. Auch mit Training und Erziehung kann dieses Verhalten nicht behoben werden. Dazu kommt die Größe der Tiere und ihr Gewicht, wenn ein Pferd scheut und einfach losrennt, kann das eine oder andere durchaus passieren. Oftmals können sich die Halter in Schadensfällen nicht erklären, wie es zu diesem Verhalten beim Pferd kommen konnte. Dies kann Menschen oder Sachgegenständen betreffen und es können enorme Schadenssummen entstehen. Gerade bei Personenschäden können extrem hohe Summen durch Behinderung oder dauerhafte Beeinträchtigungen entstehen. Diese Kosten trägt die Pferdehaftpflicht. Sie bezahlt die Arzt- und Folgekosten in der gesamten Höhe. Besitzt man keine Pferdehaftpflicht, kann dies die eigene Zukunft dauerhaft beeinträchtigen, denn dann muss als man Pferdehalter für alle Kosten persönlich aufkommen.

Pferderennen und Training fallen nicht unter den Versicherungschutz

Wichtig zu wissen ist, dass Pferderennen und Training nicht unter den Versicherungsschutz fallen. Wird das Pferd mit in das Ausland genommen, so ist es für ein Jahr weiter versichert. Eine gute Angelegenheit ist bei der Pferdehaftpflicht die passive Rechtsschutzfunktion. Das bedeutet, Sie müssen sich nicht selbst mit den Geschädigten zur Haftung oder der tatsächlich entstandenen Schadenhöhe auseinandersetzen. Auch da hilft die Versicherung.

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