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		<title>Krankenversicherungen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:55:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Allgemeine Grundlagen zur gesetzlichen Krankenversicherung
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gehört zu den 5 Säulen des Sozialversicherungssystems in Deutschland und ist durch das Solidaritätsprinzip, ein wichtiger Grundstein unseres Gesundheitssystems. In etwas 87 % der Mitglieder sind gesetzlich versichert. Nur 13% der Bevölkerung in Deutschland zählen sich zu dem Kreis der privat Versicherten. Die gesetzliche Krankenversicherung zählt wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Allgemeine Grundlagen zur gesetzlichen Krankenversicherung</strong><br />
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gehört zu den 5 Säulen des Sozialversicherungssystems in Deutschland und ist durch das Solidaritätsprinzip, ein wichtiger Grundstein unseres Gesundheitssystems. In etwas 87 % der Mitglieder sind gesetzlich versichert. Nur 13% der Bevölkerung in Deutschland zählen sich zu dem Kreis der privat Versicherten. Die gesetzliche Krankenversicherung zählt wie die Rentenversicherung zu den Pflichtversicherungen. Das bedeutet, dass die Versicherten zwar ein autonomes Wahlrecht besitzen, allerdings zwingend an eine Krankenkassenversicherung gebunden sind. Ein Großteil der Arbeitnehmer die eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen, unterliegen der Versicherungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung, wobei ihre Kinder kostenfrei mitversichert sind (Familienversicherung). Dabei haben alle Versicherten, im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung, den gleichen Leistungsanspruch bei einkommensabhängigen Beiträgen. Das hat den Hintergrund einkommensschwachen Personen, bei niedrigen Beiträgen den gleichen Leistungsanspruch zu gewährleisten. Zu den Leistungen gehören, Geldleistungen wie Krankengeld, und Sachleistungen (Rollstuhl, Gehhilfen usw.) Die Abrechnung beim Arzt erfolgt per Chipkarte.<br />
Die jungen und gesunden Menschen sollen für die Alten und Kranken aufkommen (Solidaritätsprinzip). Zu den Krankenkassen gehören die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), die Barmer-GEK, Innungskrankenkassen, DAK und viele kleine Betriebskrankenkassen.</p>
<h3>Geschichte der gesetzlichen Krankenversicherung</h3>
<p>Die gesetzliche Krankenversicherung hat ihre Wurzeln im 19.Jahrhundert. 1883 wurde sie von Bismarck als erster Bereich der Sozialversicherung eingeführt. Anfänglich unterlagen die Bevölkerungsgruppen mit niedrigen Einkommen der Krankenversicherungspflicht, wobei die Beiträge lohnabhängig erhoben wurden.<br />
Anfang des 20. Jahrhundert erging das sogenannte Versicherungsgesetz für Angestellte. Somit wurde der Grundstein der Erweiterung des gesetzlichen Versicherungssystems gelegt. Zunehmend wurden private Krankenversicherungsunternehmen, auf junge Arbeiter und Angestellte mit hohen Einkommen aufmerksam. Das war die Geburtsstunde der privaten Krankenversicherung. Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich in laufe der Jahre immer weiter entwickelt. Sie sind zu modernen, unter staatlicher Aufsicht geführten Unternehmen gewachsen und verwalten Gelder in Milliarden Höhe.</p>
<h2>Allgemeine Grundlagen zur privaten Krankenversicherung</h2>
<p>Private Krankenversicherungen sind, im Gegensatz zu gesetzlichen Krankenversicherung, gewinnorientierte Unternehmen mit privatrechtlicher Organisation. Sie verfahren nach dem Equivalenzprinzip. Das bedeutet, dass der Vertragsabschluss von Geschlecht, Alter, Einkommen sowie Vorerkrankungen abhängig ist. Die zu versichernde Leistung wird in einem privaten Vertrag festgehalten. Bei schwerwiegenden Krankheiten oder Risiken, kann das Unternehme einen Risikozuschlag erheben, oder im schlimmsten falle Leistungsausschluss veranlassen. Zu den versicherten Personen gehören diejenigen die nicht der Versicherungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen. Hierzu zählen Selbstständige und Freiberufler, sowie Arbeiter und Angestellte deren Einkommen über 49.950 Euro jährlich (Jahresarbeitsentgeltgrenze) liegt. Beamte sind oftmals auch privat versichert. Bei Ihnen übernimmt die staatliche Beihilfe einen Teil der Kosten. Die private Krankenversicherung bietet im Kontrast zur gesetzlichen keine kostenfreie Familienversicherung an. Die Kinder müssen daher separat abgesichert werden. Die Abrechnung der Kosten erfolgt per Rechnung. Dabei muss die versicherte Person vielmals in Vorleistung treten und sich später die Kosten erstatten lassen.</p>
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		<title>Private Krankenversicherung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 11:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei einer privaten Krankenkasse können verschiedene Arten von privaten Krankenversicherungen abgeschlossen werden. Das können Voll- oder aber auch Teilleistungen sein, die dauerhaft oder kurzfristig abgeschlossen werden.
Wesen der privaten Krankenvollversicherung
Bei einer Vollkrankenversicherung in einer privaten Krankenkasse können die Personen aufgenommen werden, für die keine gesetzliche Versicherungspflicht besteht. Das sind zum Beispiel Arbeitnehmer, die über der Beitragsbemessungsgrenze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer privaten Krankenkasse können verschiedene Arten von privaten Krankenversicherungen abgeschlossen werden. Das können Voll- oder aber auch Teilleistungen sein, die dauerhaft oder kurzfristig abgeschlossen werden.</p>
<h2>Wesen der privaten Krankenvollversicherung</h2>
<p>Bei einer Vollkrankenversicherung in einer privaten Krankenkasse können die Personen aufgenommen werden, für die keine gesetzliche Versicherungspflicht besteht. Das sind zum Beispiel Arbeitnehmer, die über der Beitragsbemessungsgrenze liegen, Selbstständige, Freiberufler und Beamte. Ist der Versicherungsnehmer in der Situation in jungen Jahren schon der privaten Krankenkasse beizutreten, sind die Beiträge zu Beginn sehr gering. Diese steigen jedoch kontinuierlich mit dem Lebensalter an. Das liegt unter anderem daran das ein junger Mensch nicht so schnell erkrankt als ein älterer Mensch. In einer privaten Krankenkasse ist ein Faktor für die Berechnung der monatlichen Beiträge, die Kosten die in einer Leistungsgruppe entstehen. In der gesetzlichen Krankenkasse richtet sich der Beitrag hauptsächlich nach dem Einkommen und dem Beitragssatz der jeweiligen Krankenkasse.<br />
Trotzdem kann es sich lohnen, selbst im höheren Lebensalter, die Leistungen und Beiträge einer gesetzlichen Krankenversicherung mit einer privaten Krankenkasse zu vergleichen. Alleine durch die Zuzahlungen und Leistungen, speziell in der Naturheilkunde, die von den gesetzlichen Krankenkassen nur teilweise oder gar nicht übernommen werden, kann sich eine private Krankenversicherung rechnen.<br />
Doch sollte man wissen, dass eine private Krankenversicherung selbst entscheiden kann, ob sie die Person aufnimmt oder nicht. Liegen zum Beispiel Vorerkrankungen vor, kann sie einen Risikozuschlag erheben, oder die Person gar nicht erst aufnehmen.<br />
Die private Krankenversicherung bietet aber auch für gesetzlich versicherte Personen weitere Möglichkeiten ihre Risiken im Krankheitsfall abzusichern.</p>
<h3>Die private Zusatzversicherung</h3>
<p>Mit einer Zusatzversicherung kann zum Beispiel für einen gewissen Zeitraum eine private Auslandskrankenversicherung abschlossen werden. Diese private Zusatzversicherung ist bei Auslandsaufenthalten außerhalb der EU zu empfehlen. Weiterhin werden bei der privaten Krankenversicherung Zusatzversicherungen für Zahnersatz, Krankenhaustagegeld oder Krankentagegeld angeboten. In einem persönlichen Gespräch, mit den Beratern einer privaten Krankenversicherung, besteht die Möglichkeit die Versicherungslücken, die es in einer gesetzlichen Krankenkasse gibt, mit einer Zusatzversicherung zu schließen.</p>
<h3>Die Pflegezusatzversicherung</h3>
<p>Ein noch ganz junges Produkt der privaten Krankenkassen ist die private Pflegezusatzversicherung. Hier können Zusatzleistungen für das Pflegetagegeld und den Pflegekosten abgeschlossen werden. Die privaten Krankenversicherungen bieten bei der Pflegezusatzversicherung verschiedene Produkte an, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Personen zugeschnitten werden. Immer mehr Menschen werden älter, aber auch hilfebedürftiger. Die gesetzlichen Pflegeleistungen sind nur auf das Notwenigste beschränkt und die gute Pflege wird immer teurer. Mit einer Pflegezusatzversicherung besteht hier die Möglichkeit sich rechtzeitig für das Alter abzusichern, sodass wenn es doch passiert, man nicht an die Ersparnisse muss.</p>
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